Prollator, mein lieber Herr Gesangsverein #2

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The Weirdos, eine L.A. Punk-Band der ersten Stunde, welchen nie der kommerzielle Erfolg beschert war (gut), sind für mich soundtechnisch defintiv eine Band, an der die Scheidewege des Punk offenbar werden und gleichzeitig der Beweis dafür, dass die einzelnen Strömungen doch nicht so unterschiedlich sind, wie immer getan wird.
Obwohl hier eigentlich recht tradioneller, aber bockstarker Punk gespielt wird, erkennt man den Einfluss des GaragePunk (höre „Life of Crime“) und die Wurzeln des Hardcore (höre „Pagan“).
Selbst ein wenig Damned-ähnlicher Glam verirrt sich in den ein oder anderen Songs.
Bei all der spielerischen Energie, Druckvöllerei und Kurzweiligkeit wirklich eine Band, die zur punksubkulturellen Verständigung beitragen könnte…

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„The Screamers“ eine weitere Anfang80erPunk-Band aus L.A. (erinnert mich an eine Freundin, die bald dorthin zurückzieht ---> gar nicht mal so gut), zeigen mal wieder, dass es nichts gibt, was nicht schon gab und dass medielle und informelle Vielfalt und Einsicht dazu führen kann, dass das Gefühl, etwas Unikes zu machen, einen Dämpfer bekommt. Ist nur so ne Theorie… Das bis dato Einzigartige an den „Screamers“ ist mit Sicherheit der Einsatz eines Synthesizers in einer Punk-Band. Veröffentlicht wurde nie ein reguläres Studioalbum, nur Bootlegs, Demos und Live-Mitschnitte kursieren. Schade, hätte es ruhig mehr von geben können.

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