Die Agression der Irokesen

Ein kleiner Abschnitt aus dem Buch „Sozialpsychologie“ von Elliot Aronson usw.

„Innerhalb einer Kultur können sich ändernde soziale Umstände zu erstaunlichen Veränderungen führen, was das Aggressionsverhalten anbelangt. So lebten die Irokesen in Nordamerika jahrhunderte lang in Frieden. Sie lebten von der Jadg, aber verhielten sich anderen Stämmen gegenüber nicht aggressiv. Bis im siebzehnten Jahrhundert der Tauschhandel mit den gerade neu angekommenen Europäern die Irokesen in direkten Wettbewerb mit dem Nachbarstamm der Huronen brachte. Es ging um die Tierfelle, die nun dramatisch in ihrem Wert gestiegen waren und die nun gegen andere Güter eingetauscht werden konnten. Eine Reihe von Streitigkeiten mit den Huronenerwuchsen daraus und innerhalb kürzester Zeit hatten sich die Irokesen zu wilden Kriegern entwickelt. Es ist kaum möglich zu argumentieren, die Irokesen wären spektakuläre Krieger wegen ihrer unkontrollierbaren aggressiven Instinkte. Ihre Aggression entwickelte sich vielmehr aus den Veränderungen der sozialen Umstände heraus, die sich wegen des zunehmenden Wettbewerbs ergaben (Hunt, 1940).“

Zu den Waffen! Der Standort Deutschland braucht euch!

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1 Antwort auf „Die Agression der Irokesen“


  1. 1 johnny zweifel 28. März 2010 um 20:37 Uhr

    alles für den standort! alles für das volk!

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