Da fiel es mir wie Schuppen von den Haaren!

Am Samstag beim Ack³-Fest wurde ja auch das cineastische Bedürfnis gestillt. Da das mit dem Videorecorder nicht geklappt hat wurde spontan ne Alternative gewählt.
Da es im Punkrock-Bereich bleiben sollte bestand die Wahl aus „Salt Lake City Punk“ und „Chaostage 95″. Der ich den ersten in den letzten Jahren wahrscheinlich öfter gesehen habe und der Film ab der 2. Hälfte auch ziemlicher crap wird, entschied ich mich einfach für die Chaostage-Doku.
Von den wenigen Gästen wurde ich noch gefragt, ob dass den dieser neue Film mit dem Titel „Chaostage“ sei, was ich mit einem energischen „Nein“ abschmetterte! Zu meiner Verwunderung hatte auch keiner der 8 Gäste die Doku gekannt („I was a punk before you“ hehe)

Jetzt mag man zur Thematik Chaostage und deren Hintergrund gerne kritisch gegenüberstehen, aber die Doku is – trotz der stümperhaften Bearbeitung – echt ziemlich witzig.

Ganz im Gegensatz dazu der Film der den Titel „Chaostage“ trägt. Der Film ist … wie sagt man neudeutsch? … pure Scheiße!
Der Film ist einfach Mist! Er basiert auf einem unglaublich schlechten Buch mit dem selben Titel und hat dabei noch nicht mal was mit den Chaostagen zu tun.
Ich weiß noch gar nicht ob ich’s als gut oder schlecht empfinden soll das nicht der komplette Blödsinn aus dem Buch in den Film gepasst hat.

Die „Schauspieler“ sind Pfeifen! Das einzig sehenswerte an denen sind Helge Schneider als aufgebrachten Motorradliebhaber und Willi Wucher als spießbürgerlichen Vater.

Die zwischengescnittenen Kommentare von alten Punkrockern sind manchmal noch ganz nett, auch wenn Leute wie Babette von Vageenas und Karl Nagel einem trotz der geringen Sendezeit mit ihrem Geschwätz bald auf die Nerven gehen.

So, das wollt ich mal loswerden!



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