neue scheiben

hier ein par nutzlose kommentare zu einigen scheiben die ich mir in der letzten zeit besorgt habe:

sista sekunden – aldras med stil: sehr gute platte, haut nicht auf anhieb so ins gesicht, wie der vorgänger, aber nach zwei durchläufen mehr, stelle ich fest: geiler sound, geile typen (besonders mit dem sänger würde ich gerne mal ficken), knaller songs mit hingabevollem songwriting und außerdem schwingt überall so ein sympathischer hang zu meat loafesken rock-baladen mit. ich sage stark!

elton john – madman across the water: ca. das dritte (??), richtige album: wunderschönes layout, wunderschöne songs – hier ist tiny dancer aus almost famous drauf!! wer bock auf piano hat, das allerdings zu altbacken ist, greift zu ben folds

invasionen – hela världen brinner: lost patrol band auf schwedisch in extra-belanglos. was dem pop-geak bisher wissendes lächeln entlockte schmeckt jetzt wie überzuckerte pfannkuchen von vorgestern – schämen sie sich herr lyxzén!

masshysteri – s/t: direkt nach invasion auf ny vag (lyxzén-label) erschienen. dem namen nach hat die band hiermit ihren sound gefunden – ich stimme zu. allerdings muss der glatte gesang die enttäuschen, die bisher das schräge an der band geliebt haben. natürlich klingt alles immer noch etwas melancholisch/düster/angeschrägt/vintage/midtempo/skandi-pop-mäßig, aber eben weniger raubeinig. ich finde das gut: so kommen die teilweise schier genialen songs gut durch und ihr wisst – kaum was ist mir wichtiger.

regulations – to be me: und nochmal ny vag (und p.trash): endlich fangen die faulänzer an, sich um gescheite, abwechslungsreiche, ich würde manchmal fast sagen: „witzige“ songs zu bemühen – und es klappt! nie hab ich verstanden, wie man diese spröden hc-coolmänner so abfeiern kann und jetzt wo sich ur-fans möglicherweise angewidert abwenden wacht mein ohr auf und gluckst mir vergnügt ins hirn: „klasse: gute punk-musik!“

herpes – das kommt vom küssen: lang nicht so gut wie der vorgänger. okay. bisher könnte ich über die piefkenhaftigkeit von herpes aufgrund überwältigend geiler songs hinwegsehen. die neue platte hat nicht genug kraft und kriegt undichte stellen: man kann die mega-unsympathische berlin-second-hand-laden-scheiße riechen. der gestank wird stärker, die songs verschwinden, ich werde langsam sauer … wuäh. live will ich sie trotzdem endlich mal sehen.

smalltown – implosion: tolle produktion, tolle songs, tolle instrumente, dezentes charisma, leidenschaftlich, vielleicht etwas nerdig. waren mit den statues auf tour und meiner meinung nach einfach besser (technisch auf jeden!!). irgendwo zwischen the clash, social d. und the jam. ich hab einfach das gefühl, dass die drei ganz natürlich, gemeinsam ihre lieblingsmusik spielen und das kann bei mir immer punkten.

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