Tourbericht #2

Und weiter geht’s:

Zu verhältnismäßig früher Stunde wache ich auf; wohl so zwischen 8 und 9. Nach einem erfolglosen Versuch meiner Internetsucht nachzugehen, schalte ich den Computer aus, mach mich fertig und will mich auf den Weg zu den Boyz begeben.
Draußen vor dem Hauseingang kommt mir dann die Frage auf: „Äh … wo genau bin ich jetzt eigentlich?“
Es mag zwar der selbe Bezirk sein, aber so klein sind die Dinger nicht. Egal! Einfach mal losgelaufen, Frühstück geholt und irgendwo werd ich schon ankommen! Vorbei an einem Bahnhof an dem einem einige Sziget-Touristen begegenen, gebe ich meine Odysee auf und ruf die anderen mal an wo ich denn überhaupt hin muss.
Einige Telefonate, Fragen nach dem Weg und viele viele Schritte später sind wir endlich wieder vereinigt! (Wie mir später auf einer Videokamera gezeigt wurde hatte sich der Herr Sänger auf ihrer Cam über meine Abwesenheit ausgelassen – tststs!)
Nicht nur wegen dem bequemen Plätzchen hatte ich Glück mit meiner Schlafgelegenheit, sondern auch weil ich keine wildpinkelnden Katzen oder Hunde ertragen musste. Welch Nasenbeglückung.

Dann, ab in den Bus und losgefahren! Kurze Frühstückspause auf dem Tesco-Parkplatz, denn besagter Herr Sänger war voller Neid auf meine erworbene Packung Hummus ;-)

Am Nachmittag erreichen wir Siofok am Balaton. Ganz nettes Fleckchen und einfach viel vertrauter und netter als die große Stadt. Kurz den Club angeschaut und ab zum See! Bei strahlendem Sonnenschein erstmal schön abkühlen im Balaton. Nur dauert es ne ganze Weile bin man mal soweit drin ist das man auch etwas schwimmen kann. Das war bestimmt fast n 1/2 Kilometer denn wir da reinlaufen mussten! Aber zum abkühlen war’s ok!

Zurück am Strand offenbart sich ein gewaltiger Schandfleck an dieser Band: Sie haben noch nie Langos gegessen!!!
Ich dachte immer das wäre nach Gulasch so DIE Speise die man von Ungarn kennt. Auf jedenfall schienen sie doch ziemlich angetan von den frittierten Teigfladen.

Abgekühlt ging’s dann wieder zum Club (der gleich neben einem Sexshop war). Eine einfache Kneipe, keine Bühne sondern alles in einem Gang vor der Theke der vlt etwas breiter war als eine Armspannweite. Und dann sind die Klos auch noch hinter der „Bühne“ – Oh man!
Mit leckerem Catering gestärkt fing ein sich etwas hinziehender Abend an. Die ersten 3 Bands gingen relativ unbemerkt an mir vorbei. Irgendwat mit Hardcore natürlich! Danach wieder ne Granate von Sidetracked und dann noch 2 ziemlich gute französische Bands, deren Namen ich mal wieder vergessen habe. Die Musik wär mir auch sicher gut reingelaufen, wenn mir die 6 Bands an dem Abend nicht etwas zuviel gewesen wären. Da hatte es schon seinen Reiz gehabt nebenan in die „Flirt“ Disco zu gehen oder einen Club namens „Palace“ zu suchen, von dem am Mittag per Flugzeugbanner geworben wurde dass es Bier und Sangria umsonst gäbe. Der Running-Gag des Abends!

Aber da wurde nix mehr drauß und nach dem Konzi ging’s direkt zum Pennplatz wo mich penetrantes Schnarchen erwartete und mir am Zufluchtsort von eben diesem beinahe auf den Kopf getreten wurde. Mit Abstand die schlafloseste Nacht dieser Tage!

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