Das verstrahlte Japan: CHRISTINE 23 ONNA

Image and video hosting by TinyPic

In Sachen Noise waren Japaner schon immer an vorderster Front, bekamen sogar ihre eigene Sparte „Japanoise“…
Ein besonderer Verdrehter dieses Genres war schon immer Yamazaki „Maso“ Takushi (Thurston Moore ist einer seiner größten Fans). Das „Maso“ stammt wahrscheinlich tatsächlich von der etwas experimentierfreudigeren Sexpraktik. Dementsprechend sehen auch die Bühnenshows seines Soloprojektes „Masonna“ aus, welche ohne Verletzungen des „Performers“ (Sänger wäre übertrieben) niemals ausgehen. Ihm wird nachgesagt, dass er bereits als Kind anfing, sich für „Noise“ zu interessieren und zwar als er den Sound eines Fernsehers hörte, der zerstört wurde.
Yamazaki hat seine Finger in zig Noise-Projekten, -Labeln und -Plattenläden, die ich nicht alle aufzählen will. Vielmehr will ich hier sein Projekt „Christine 23 Onna“, welches später in „Acid Eater“ umgetauft wurde, abfeiern…
Diese 2er Konstellation beschreibt sich selbst als „space mondo psychedelic group“, was den Kern der Sache nur teilweise trifft, da hierbei viele Einflüsse aufeinandertreffen: Psychedelic, Noise, Industrial, Protopunk… einfach alles, was die drogenzerfressenen Synapsen so richtig in Schwung versetzt. Die zweite Hälfte der Band besteht aus der Gitarristin „Toda Musao“, niemandem bekannt aus „Angel in Heavy Syrup“, welche sich auf psychedelisches konzentrieren und auch hörenswert sind. „Masos“ Beitrag zur Band besteht aus der Schlagzeugprogrammierung, analogen Synthesizern und einer Echo-Maschine.
Schlichtweg ganz großes Kino und live bestimmt der schiere Wahnsinn, auch als „Acid Eater“:

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email