Lokalkolorit und Nationengehype…

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…ist mir nicht nur beim Fubbes zuwider sondern auch in der Musik, auch wenn das meistens aus der Sicht Von-Außerhalb der betreffenden Region geschieht und es tatsächlich manchmal eigenartig ist, wie manche Länder und Städte auf einmal in den Focus der „Szene“ rücken oder auch gerückt werden… Sei ’s drum, ein Haufen geiler Musik-Scheiß kommt einfach aus Ottawa, Memphis, Portland usw.

Aber auch in Frankreich brodelt es unter der Oberfläche und zig neue noisige, wegweisende Garagenprojekte finden ihren Weg in das Gehör des geneigten Fans… 60s Garagebands scheinen momentan ein Auslaufmodell zu sein und das Ganze wird gerade eher auf den harten, ernstzunehmenden „Kern“ reduziert, was vielleicht auch nicht schlecht ist… Die neue Generation bewegt sich unabhängig davon und ein wenig verspielter, so ersetzt der Synthesizer gerne mal die Farfisa und bringt ein wenig frischen Wind in das Ganze. Auch Elemente des Noiserock und Shoegaze finden Einzug, was mir persönlich sehr zusagt – sprich die Grenzen sind bei diesen Damen und Herren etwas weiter gefasst und orientieren sich nicht so stark am Vorbild aus den 60ern. So sehr ich 60s-Garage mag, so eng sind die Grenzen des Ganzen manchmal.

Zurück nach Frankreich… Ich will und kann keinen Überblick der ganzen französchischen, zeitgemäßen Garage-Szene bieten aber folgenden Bands fanden einfach einen Weg in mein Ohr und haben sich dort ganz schön gemütlich eingenistet (dazu gehören auch J.C. Satan, Le Pècheur und die Strange Hands)… Auf dem Foto ganz oben sind Catholic Spray zu sehen.

La Secte Du Futur – Feel Like The Devil from Antoine Q on Vimeo.

Regal – Toi Toi from Les images agricoles on Vimeo.

Catholic Spray – The Ghost From My Grave from Antoine Q on Vimeo.

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