Die Lücke, die wir hinterlassen, ersetzt uns vollkommen…

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Angst? Davon hab ich reichlich, nähr sie jeden Tag ein bißchen mehr…
Der nahende, sich anschleichende Tod beispielsweise riecht nach Aceton. Nie gewöhne ich mich an diesen säuerlichen Vorboten.
Diagnose: Blind, taub, gefühllos und kein Bewusstsein, um diesen Zustand zu erfassen. Heraklit, des Atheisten Trostspender, ist keiner mehr…
Dagegen anleben ist ein guter Plan. So tun, als wenn alles in Ordnung wäre, das Damoklesschwert ignorieren, Alleinsein und Grüblerei verhindern. Betäubung – am Besten mit schreiend lauter Musik, um die Hiobsbotschafter Schweigen zu machen. Das Loch irgendwie mit irgendwas stopfen, welches die Erkenntnis, dass am Ende des Jammertales nicht der Himmel, sondern die gähnende Leere wartet, in einen reißt.
Gerne hätte ich sie getröstet Frau W aber sowohl sie, als auch ich, wissen, dass die kurze Spanne zwischen zwei finsteren Ewigkeiten, alles ist, was wir haben…

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1 Antwort auf „Die Lücke, die wir hinterlassen, ersetzt uns vollkommen…“


  1. 1 neuromo 06. Februar 2012 um 12:30 Uhr

    fuck! bin echt für endlich ein pöbelmacker zine! das geschreib muss mal am stück erhältlich sein!

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