Cpt.’s Logbuch #1

Stern-fuckin-Zeit 2012/02

Die Tatsache dass ich mich hier abmuehe mit einer franzoesischen Tastatur diesen Bericht zuschreiben, sollte euch fuer meine Rueckkehr dazu verleiten mir n Bier auszugeben.

Hier damit ihr mal seht womit ich mich rumquaele:
Kacktatur

Okay, schon einiges geschafft, jetzt kaem n Bier gut … aso ne. Spaeter mehr warum.

So … Istanbul. Hier gibt’s einiges. Vorallem streunende Katzen. Alle paar Meter is mindestens eine zu sehen. Hatte vorhin auch zum ersten Mal die Szene erlebt dass ein Hund (ebenfalls streunend) wie im Cartoon eine Katze gejagt hat.

Mindestens so oft wie Katzen gibt’s hier Moscheen.
Ich bin mir mittlerweile fast sicher dass der Battlerap im islamischen Raum erfunden wurde. Spaetestens um 12 und glaub zuletzt gegen 6 geht’s los. Dann faengt der eine Muezzin an von seinem Tuermchen zu preisen, der naechste lobpreist noch einen drauf und so geht das weiter bis wahrscheinlich der letzte aufgibt.

So vom Aussehen sind Moscheen beim mir auf jedenfall weit vor Kirchen anzusiedeln, jedoch stehn sich beide Gotteshaeuser in Sachen Laerm in nichts nach.
In Sachen Sexismus gebuehrt Ihnen aber soweit die Krone.
Speziell abgetrennte Bereiche fuer Frauen? Laecherlich!
Insgesamt sieht man recht wenige Frauen auf der Strasse, wobei das auch an der Tourigegend liegen koennte.

Ach ja, Alkohol is ein ziemlich teurer Spass hier. Denke dass ich selbst das in Schland erhaeltliche Efes Bierchen guenstiger im Doenerladen umme Ecke krieg als hier.
Stolze 2 Euronen zahlt man im Laden mindestens!
Efes
Geschmacklich isses dafuer ziemlich gut. Schade nur dass ich keine anderen tuerkischen Biere kennenlernen konnte.

Speaking of Doener: Das gibt’s hier auch ueberall. Aber deswegen geht man sicher nicht in die Tuerkei um „endlich mal nen Doener zu essen“.

Und Punkrock? Da die Herrschaften von Ultimate Blowup bisher nicht mit Verlaesslichkeit glaenzten kann ich dazu gar nichts erzaehlen. Da verweise ich lieber erstmal auf die Sondersendung der Moshtrocity Radioshow.

Ach ja, falls jemand den frueheren ungarischen Ministerpresidenten Gyurcsany sucht, er ist mittlerweile Flugbegleiter bei Turkish Airlines.

Ohne Scheiss! Der Typ im Flugzeug sah exakt so aus. Bei seiner Beliebtheit in Ungarn wuerde es auch nicht verwundern wenn er sich irgendwo ne neue Existenz aufgebaut haette.

Und zum Schluss:
Falls jemand nicht weiss wie er eine Toilette zu benutzen hat, dem wird am Stuttgarter Flughafen weitergeholfen:

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