Cpt.’s Logbuch #3

Du meine Guete, wie ewig wollte ich diesen Artikel schon schreiben. Aber jedesmal fehlte die Zeit. Nun, aber heute ist ein entspannter Abend um dies nachzuholen.

Nachdem ich ueber meine letzen zwei Posts nochmal drueber lass, denke ich dass ich vlt sehr viel kritisches geschrieben hab und man denken koennte ich haette den Trip nicht genossen.
Dem ist aber nicht so. Aber n bischen mehr so die Leute kennenlernen mit denen man Interessen und Ansichten teilt waer schon cool gewesen.

Nun, neue Stadt neues Glueck.
Der erste tag in Israel war die Hoelle! Ankunft mitten in der Nacht, strengen Grenzschutz-Bullen erwischt bei dem ich manchmal dachte er wuerde mich gleich wieder zurueck schicken und 4 Stunden rumsitzen am Flughafen mit nur ca. 70 Schekel in der Tasche (was vlt 14Euro sind).
Dann endlich im Zug Richtung Tel Aviv, aber keine Ahnung wo aussteigen es gibt mindestens 4 Stationen mit Tel Aviv im Namen. Einfach die Sympathischste ausgesucht und erstmal keine Ahnung gehabt wohin. Leider konnten auch die Ansaessigen mit der Frage nach „Downtown Tel Aviv“ nicht viel anfangen.

Also ab zur Businfo und einfach mal Richtung Rothschild Boulevard.
Ja, das erste Mal in einem Bus sitzen in Tel Aviv. Schon ein etwas komisches Gefuehl. Anyway, am naechstbesten Halt raus und erstmal nach der Adresse von einem der 5 Hostels auf meinem schlauen Zettel gefragt. Um’s Kurz zu machen, ettliche Stunden und ewig viele gelatschte Kilometer spaeter endlich in einem guten und bezahlbaren Hostel angekommen. Im Zimmer, ein Typ aus Rottweil (mittlerweile Berlin), als waer die Welt nicht klein genug. Spaeter wurden wir von den 3 Leutz, aus den Staaten, im Zimmer (mit denen ich mich noch gut anfreunden sollte) gefragt ob wir uns nicht vlt kennen, da wir ja beide aus Schland kaemen. Naja … das lass ich mal so stehen.

Erstmal war Schlaf noetig, denn der Koerper und die Stimmung waren so tief im Keller, da haette man unbemerkt an Atombomben forschen koennen.
Und auch ein Spaziergang in Shorts und Shirt am Strand bei strahlendem Sonnenschein konnten die Stimmung noch nicht auffangen.

Hier kuerz ich mal ab. Die naechsten Tage wurden besser mit bischen Sight-seeing (wovon’s da jetzt auch nicht mega viel gibt) und gemuetlich rumhaengen.

Spaetestens am Donnerstag Abend war die Stimmung wieder TipTop als ich endlich ein Punkkonzi sehen konnte.

Der Laden war zwar fast nicht zu finden, da meine Information, die ich von einem ortsansaessigen Punkrocker bekam, nicht die genauesten waren. Aber nach einem weiteren endlosen Gelatsche durch die Stadt und einem super hilfsbereiten Rapper Namens Aleph in einer Pizzeria hatten wir das „LAB“ dann doch gefunden. Und da ich mit Einer aus dem Hostel ganz selbstbewusst in den Saal stuermte, mussten wir nicht mal zahlen und konnten noch die letzte Band „Not on Tour“ sehen.

Not on Tour
Not on Tour
Not on Tour

Absolut super geiles Konzi. Fantastische Band! Habe sie natuerlich gleich zu uns eingeladen. Mal schaun ob das klappen wird.

Am naechsten Abend war wieder ein Konzert zu dem ich von meinem punkrock Kontakt eingeladen wurde um uns mal persoenlich zu treffen.
Nur war es eine Surf und Burlesque Show. Naja, so lief ich bei ziemlich stuermischem Wetter Richtung Sueden in eine von aussen sehr abgefuckt anmutende Location.

Eines scheint in allen Laendern gleich zu sein. Rockabilly Schleimer werden in anderen Laendern nicht sympathischer.
Naja, die Musik war ok und letztendlich hab ich den Kollegen getroffen und noch dazu sehr nette Freunde von ihm die ich nicht das letztemal sollte gesehen haben.

Jedoch sollte der naechste Abend noch besser werden …

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

2 Antworten auf „Cpt.’s Logbuch #3“


  1. 1 neuromo 22. Februar 2012 um 8:31 Uhr

    not on tour waren letzten herbst in der gegend, oder?

  2. 2 Cpt. Schmock 22. Februar 2012 um 10:15 Uhr

    Ja genau. Du wolltest holen oder wolltest dass andere die zu uns holen.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.