INPUT im Dezember

Immer weniger Menschen orientieren ihr Leben an einer Religion. Aber wir müssen nicht auf
die Miliz „Islamischer Staat“ schauen, um zu erkennen, dass starke religiöse Kräfte bemüht
sind, ihre gesellschaftlichen Vorstellungen allen aufzuzwingen. Als in Frankreich das Gesetz
über gleichgeschlechtliche Partnerschaften eingebracht wurde, mobilisierten katholische
Organisationen Zehntausende, um für die weitere Diskriminierung von Homosexuellen zu
demonstrieren. Die Kritik der Religion – für Marx die Voraussetzung aller Kritik – ist also nach
wie vor aktuell.
Gunnar Schedel betont die Notwendigkeit von Religionskritik im 21. Jahrhundert. Er
erläutert zentrale Kritikpunkte an Religion und stellt Argumentationsmuster aufklärerischer
Bewegungen vor. Im Hinblick auf die derzeitige Debatte über Islam in Deutschland vollzieht er
eine Abgrenzung gegenüber einem als Religionskritik maskierten Rassismus.

Eine Veranstaltung des Anarchistischen Netzwerks Tübingen und INPUT Tübingen

Am 11.12.2014
Ab 19.00 Uhr
Im Epplehaus, Karlstraße 13, 72072 Tübingen

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