Nachts im Museum

Led Er Est – The Diver (Sacred Bones)

Ganz schön hippes Ding dieser Cold Wave. Selbst irgendwelche Düsterpunk-Musikgruppen werden gerne mal mit diesem Genre geschmückt. Die ein oder andere Stirn dürfte da in Falten liegen. Cold Wave wie 80% aller spannenden elektronischen Musik fand seinen Ursprung in Frankreich, bewegte sich fernab vom pathetischen Darkwave und 80er Diskopop, bediente sich jedoch schamlos aus Beidem, schuf etwas eigenes.
Led Er Est bilden mit ihrem zweiten Longplayer -für mich- eine der gelungensten Retrospektiven in dieses Genre, verbinden schönste Melodien, typisch minimales Drumming aus der Konserve und desolate Stimmung. 2 Leut, Synthesizer, Gitarre und andere entwendeten Gerätschaften aus dem Raumschiff bilden diese Kombo aus New York.


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Forever Pavot – Rhapsode (Born Bad)

Verrückt, verspieltes Album mit vielen 60er Elementen. Klingt wie aus einer anderen Welt, Schlangenbeschwörermusik, perfekt zum gediegenen Abhängen. Miguel el Salam wiederum eine schöne instrumentale Tanznummer. Irgendwo zwischen Fahrstuhl und stilecht eingerichteter Lounge bewegt sich dieses Bedroom-Projekt mit ausgefallener Instrumentierung, scheint frühen Moog-Pionieren gleichermaßen zu huldigen, wie der Beatmusik. Auch das Artwork sehr fein, erinnert auf der Rückseite an Thurston Moores Psychic Hearts. Läuft gut rein!


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