Meet me at the boredorm

Estrogen Highs – Hear me on the number station (Trouble in Mind)

Trouble in Mind dürfte dem ein oder der anderen vielleicht schon bekannt sein… Mit eins der sympathischsten Labels, welches die Garagenwelt wohl je
hervorgebracht hat. Bill und Lisa (Cococoma) gründeten das label 2009 und bringen seitdem eine Wahnsinns-Band nach der anderen raus.
Keinem allzu engen Film folgend, bearbeiten sie ein breites Spektrum der Musik-Welt… Neben Fuzz, The Fresh and Onlys, The Liminanas fand mit Klaus Johann Grobe sogar eine schweizer Band zu diesem Label, welche mit Koordinaten gleich noch eins der coolsten Musikvideos in den Ether schoss:


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Aber zurück… Einer ihrer neuesten Releases ist die zweite LP der Estrogen Highs, welche für mich defintiv eine der legitimeren Nachfolgebands der Television Personalities sind. Auf den ersten Hörer will sich dieses 18 Songs lange Album nicht gleich erschließen, dümpelt scheinbar seicht vor sich hin, fällt erst mal nicht weiter auf. Auf den Zweiten, Dritten, Vierten wird klar: hier wurde eines der süßesten Alben seit Langem produziert.
Wunderbarst eigensinniger Gesang, spartanische Instrumentierung, kryptische lyrics… Hier wird viel mit wenig geschaffen. Nie war Slackertum schöner, das Versacken in der viel zu kleinen Couch angenehmer. Warum das Haus verlassen, leute treffen, sich der Bösartigkeit der Welt aussetzen, wenn es noch so schöne Musik gibt? Auf der B-Seite bewegen sie sich ein wenig aus dem Sirup, kommen mit „This Harsh Country“ etwas zackiger daher.
Nach ihrem Vorgängeralbum „Irrelevant Future“ ein weiterer großer Wurf in Sachen Lo-Fi Pop, wie er schöner nicht sein könnte. leider kann man die tracks des Albums nicht einbetten, daher einfach auf das Soundloud-Wölckchen klicken, um einen der schönsten Tracks des Albums anzuhören.

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