Bla Bla Review Bla

Tyvek – Fast Metabolism (M`lady`s / Waterwing)

Wahrscheinlich eine der aktivsten Punkbands Detroits.
Bereits mit „Nothing Fits“ wussten sie mich zu begeistern, zumal der darauf enthaltene Song „Underwater 2″ eine der schönsten Liebeserklärungen ist, die je zur Musik fand.
Fast Metabolism erschien ursprünglich als Single-Collection auf CD-R, wurde jedoch durch M`lady`s und Waterwing wiederveröffentlicht. Auf den ersten Hörer mögen die Songs etwas sperrig wirken, auch verglichen mit den fast schon cleanen Aufnahmen der Nachfolger. Auf den zweiten beginnt man die Mischung aus Oblivians-Primitivität und Wire-Verspieltheit zu schätzen.
Punkrock wie er in den 80ern genauso gut funktioniert hätte wie heute. Schlaue, ausgefeilte Musik für kaputte Nerds.

Apache Dropout – S/T (Magnetic South)

Zugegeben, sich nach einem Edgar Broughton Band – Song zu benennen ist etwas lahm, aber wie auch immer… Geht zumindest geschmeidig über die Zunge.
Auch der Black Lips – Vergleich schwebt als ewiges Damoklesschwert über Bands, die dieses Feld beackern.
Glücklicherweiße stechen Apache Dropout dann doch noch mal aus dem Haufen heraus.
Zwar tief in den 60ern und Teenager-Problematiken hängengeblieben, aber mit genügend Dreck an den Schuhen, schaffen sie es wunderbar retrospektiv zu wirken, ohne einschläferndem Muff anheim zu fallen.
Die Songs scheinen gleichermaßen bei Velvet Underground, Modern Lovers und Dead Moon eine entstaubte, geistige Heimat gefunden zu haben, erinnern da und dort durch ihren zurückgelehnten Stil auch an die Makers oder Subsonics. Auf Bandcamp mit kostenlosen Download.

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