Seltsame Singles


Blank Its – Windows are dirty 7″ (Sweet Rot)

Das Insektengezirpe der Coneheads trifft auf die stumpfen Songstrukturen der Spits.
Läuft sehr gut rein, ist auf Albumlänge (Happy Accidents) jedoch etwas anstrengend.
Auch die Diskographie von Sweet Rot gefällt in ihrer Auswahl sehr gut.

Blank Its – Windows are dirty

The Dictaphone – EP (Sweet Rot)

Schauen mittlerweile auch auf eine stattliche Anzahl von Releases zurück.
Man hört den Songs aufjedenfall die geistige und örtliche Nähe zu Seb Normal (The Feeling Of Love, Le Chomage, Delacave usw.) an. Gruseliger Weirdo-Rock, der wie gemacht scheint für mein dunkles Kämmerlein. Psychopathischer Hypno-Sound, A.H. Kraken, TV Ghost und Crash Normal nicht unähnlich.

Flesh Lights – No Longer 7″ (Twistworthy Records)

Bereits „Muscle Pop“, ihre erste LP, hat mir sehr gut gefallen.
Es ist schon verrückt, aber man kann ihnen anhören, dass sie aus Texas stammen, d.h. Marked Men, Bad Sports usw. haben defintiv ihre Spuren hinterlassen.
Scheinbar stellt diese Single den Ereignishorizont dar, ab dem sie sich etwas vom a-typischeren Garagepunk-Sound wegbewegten, hin zu poppigeren Gefilden, was ihnen aber durchaus auch sehr gut zu Gesicht stehen will.
Mit ihrer jüngst erschienenen LP „Free Yourself“ -will man meinen- sind sie am Ziel angekommen und produzierten ein feines Power-Pop Album, dass entfernt auch an beste Schweden-Rock Zeiten erinnert.

Red Mass – To all the good people 7″ (Dusty Medical)

Red Mass ist eigentlich Roy Vucino, ein wahrhftiger Tausendsassa, der mal mehr, mal weniger in folgenden Bands aktiv war:
CPC Gangbangs, The Irritations, Daylight Lovers, Del-Gators, Cheating Hearts, Luxury Rides, Les Enfants Sauvages, Honey and Lies, Milky Ways, Cocobeurre, Bestalita, Night Seeker, Mark Sultan, PyPy, Les Sexareenos
Auch mit Red Mass ist es seine Intention, unterschiedlichste Musiker und Stile um sich zu scharen. Zwar tief verwurzelt im Garagerock der weirden Art, produzierte er auch POP-Musik, die man mögen kann aber nicht muss.
Hier aber zwei Songs aus dem Jahr 2010, die zwar auch eine POP-Affinität durchscheinen lassen aber wunderbar verspielt und verquer daher kommen. Man stelle sich die seltsamsten Songs von Ween, auf ihrem Quebec-Album, in einem Garage-Kontext vor. Der Typ ist wahrhaftig irre und das in einem sehr postiven Sinne. Seine Diskographie liest sich wie das Who-is-Who der coolsten Label. Leider konnte ich keinen der beiden songs online finden, daher einfach mal den:

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