Revues


Surgical Beat Bros vs. Bologna Violenta – Flexi

Ich hatte mir eigentlich mal fest vorgenommen, keine Bands zu rezensieren, in deren Konzerte wir (mein Lieblingswort -nicht) mitwursteln, aber ich bin einfach schon bißchen Fan von diesen Leuten und ihrem kompletten Dunstkreis an Noise(rock)bastlern. Gekauft habe ich die Flexi, welche erntshaft das dünnste an Platte ist, das ich wohl je in Händen hielt, auf der Germanotta Youth – Show, welche einen ähnlichen Aufbau wie SBB haben, jedoch ist der Synthi um einen aufgeschraubten Bass erweitert und der Ausschlag beim Drumming geht eher in Richtung Grindcore/Noisecore… So viel dazu. Im Grunde schreib ich das Review auch, damit mehr Leut Shows für beide Bands machen und diese besuchen. Glaubt mir, an Lautstärke und Intesität kaum zu toppen. Man merkt nicht so wirklich was passiert, bevor es vorbei ist und das Pfeifen leider nimmer den Instrummenten zugeschrieben werden kann. Eine brachiale Angelegenheit, einer Show der beiden beizuwohnen, aber wirklich zu schade, um duch das Gewölle von Ohrstöpseln wahrgenommen zu werden. Die Sound-Quali der Flexi ist überraschend geil, selbst auf meinem Popel-Plattenspieler. Irre Band, coole Leut!!!

KissKiss Karate Passion – I can‘t (Les Disques Steak )

Ok, des Bassers von Arno De Cea die andere Band seins…
Die Schublade, in die man diese Band stecken will, ist wohl ein Geheimfach, irgendwas mit entstaubtem RnR oder so. Das Kleberle auf der Platte sagte, bißchen wie die Violent Femmes. Mhhhm, joa… Also ich finds ziemlich cool und kurzweilig, traditionelle RnR-Elemente frisch aufbereitet im französischen Zuber, der mich immer noch schwer zu begeistern weiß ob seiner gnaz eigenen Note.
Auch hier wieder die Fingers von Arthur Satan im Spiel, dieses Mal als Produzent. Was kann dieser Mensch nicht? Unglaublich. Auch das Englisch des Sängers lässt mich jauchzen.
Mag die Platte sehr… Der Song ganz klar an 60sGarage orientiert, sticht vielleicht etwas heraus, bzw. könnte fast von den Strange Hands sein…

Brat Farrar – From Paris To Kabul 7″ (Timme Heie Humme Records)

Ok, tschuldi, nicht der neueste heiße Scheiß und auch bestimmt nicht der neueste Release Brat Farrars, aber ein unglaublich geiler und ich wollt nicht nur drei Reviews geschrieben haben und die Platte war fast schon eine prophetische… Aber darum solls nicht gehen, sondern ein bißchen darum, dass die Band, deren letztes „Lebenszeichen“ eine Single von 2015 war, nicht so schnell in Vergessenheit gerät, weil einfach DER Hammer. Nörgler und Hirnis packen die Band gerne mal in den Karton zu den Spits und haken sie dadurch vorschnell ab, dabei sind Brat Farrar schon noch mal bißchen mehr, stechen sehr angenehm aus dem schon recht genormten PostPunkWaveEinerlei heraus, aber welche australische Band, die dieses Feld beackert tut das nicht? Wirklich eine meiner Lieblingsplatten. Sollte ich mal wieder auflegen irgendwo, freu ich mich mit am Meisten darauf, diesen Song zu spielen…

und weil wahr und immer wieder schön:

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