Cybergoth Dance Party

Liquids – Hot Liqs Lp (Drunken Sailor)

Hilfe, Mark Winter spielt in mehr Bands als ich Finger habe. Oft frage ich mich, woher die Menschen die Energie nehmen.
Neben den Coneheads stechen definitiv die Liquids heraus und ich kann wirklich behaupten, dass sie momentan eine meiner
Lieblingsbands sind. Ähnlich zu Shitty Life verbinden sie das Beste aus räudigem 80er Hardcore in ihren Auftritten
und einer Garagepunk-Stumpfheit, die mich jauchzen lässt.
Schon der Opener schraubt mir das Hirn auf, setzt ein fettes Häufchen rein und lässt mich mich fühlen wie bei meinen ersten Konzerten
nach dem 12ten Bier. Gefühle, als würden die Reatards und die Regulations ein Medley an meiner Beerdigung spielen und ich könnte das Alles in einer außerkörperlichen Erfahrung, weil ja tot, von oben anschauen und die herumfliegenden Körper wie in einer Matrix-Szenerie
bestaunen, aber genug der Cybergoth-Referenzen, sonst fühle ich mich noch wie der Nerd, der ich geworden wurde.
Hört euch das an, tut so, als wärt ihr sechzehn und als würdet dieses Geschepper aus eurem Kasi am Fluss hören, nachdem ihr das 5te Dosenbier
geöffnet habt und euch von Gott und der Welt am Arsch lecken lasst. Liquids gegen dich und dein Ego!

The Mans – War Penis (Kenrock)

Bekanntlich ist ja Alles Krieg. Dosenfleisch-Öffnen ist Krieg, Studieren ist Krieg und Mama besuchen sowieso.
Dass man es hier mit Virtuosen an ihren Instrumenten und einer musikgewordenen Empowerment-Erfahrung der ersten Liga
zu tun hat, ist sofort klar, wenn man das Cover einer kritischen Analyse unterzieht.
Was Audiolith für die Disko sind The Mans für den „Rattenkeller“ – ein Fest der Hirnzellen, Neuroenhancement der Leidenschaft.
Der mit Abstand größte Schwanzvergleich der Geschichte – ungelogen der Größte.

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