Reviews: Hius | Bruce | Roda Lits

Hius – s/t

Fast schon klassisches Postpunk-meets-Hardcore Zeug. „Hius“ heißt im Finnischen „Haar“ verrät mir Google. Irgendwie werde ich ein wenig an Lebenden Toten erinnert durch die sehr übersteuerten Gitarren oder auch ein bißchen an Masses oder von mir aus auch Sial. Ein bißchen Deathrock und Geister-Echo auf die Stimme obendrauf und fertig ist die Postpunk-Kapelle. Nichts wirklich Neues, aber schon cool und live sicherlich spaßig anzuhören.



B.R.U.C.E. – Stay Pissed

Geil. Super-primitives Dampfwalzen-Geschredder. Auf Bandcamp wurde das schon am Besten umschrieben: „They sound like the Yeah Yeah Yeahs stabbing Kyuss to death with the shards of a broken Black Flag record“ Dem ist wenig hinzuzufügen. Funktioniert wohl am Besten in Höhlen und vor einem Neandertaler-Publikum. Sicherlich wurde da auch heimlich das ein oder andere Mal L7 gehört. Sehr kurzweilig.

Roda Lits – Common Specimen/ Indoor Mold (Belly Button Records)

Super-ekliges Cover. Erinnern mich ein wenig an die White Fangs, um wenigstens ein bißchen in der örtlichen Nähe zu bleiben. Klassischer Garagerock/-Punk, der wenig neues bietet aber gut genug gespielt ist, um mich bei der Stange zu halten. Beim dritten Stück muss ich an Fidlar denken. Würde der Energy-Drink, den ich gerade süffel nicht nach Gülle sondern wirklich nach Heidelbeer schmecken, würde ich vielleicht bessere Worte finden. Kommt aber wirklich nicht schlecht, auch wenn es gerade Bands wie Sand am Meer gibt, die genauso klingen.

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