Beiträge von Cpt. Schmock

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http://www.tribuene-verlag.de/MaegerleImVisier2-2013.pdf

Freitag 12.7: Marx Marks The Spot – LevelUP Soliparty

-“Erst die Theorie, dann die Praxis.“
Konkret heißt das:
Ab 17:00 Uhr gibt es den Vortrag „Der Klassenkampf und die Kommunist*innen. Ein Strategievorschlag.“ der Basisgruppe Antifaschismus Bremen.
Anschließend soll es dann eine Diskussion geben.
http://umsganze.org/der-klassenkampf-und-die-kommunistinnen-ein-strategievorschlag/

-“Von der Kritik, ins Handgemenge“
Das LineUp des Abends ist vielversprechend. Kleinkriegen lassen haben sich folgende Bands:

- Rampage Kids ( Sexy Punk / Riotlingen)

- Biertsunami (Suffpunk Classics Cover Orchestra / Tü-Town)

- Danger!Danger!( Fast&Frantic HC-Punk / Tü-Town)

- Desastro (Wave-iger Punk / Nürnberg)

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-“Ein Ende der Geschichte ?“
Eben nicht! Weiter gehts mit der Aftershow im Keller:

- Klangexperimente (Trashiges Electrogeballer-Kombinat / Tel Aviv/UDSSR )
http://soundcloud.com/klangexperimente

- Cpt.Schmock + Teenage3000 (90er Abrissduo / Tü-Town)

Update


Mittwoch 27.03.2013

Rancors (Punk/München) + Sigfried Roid-Rage (Akkustik-Folk-Punk/Tel Aviv; Italien; Alabama)
@ Revier 5, Stuttgart

Go! Go! Go!

Der selbe alte Scheiß

Dass der Spiegel eine unfassbare Menge an Scheiße veröffentlicht, sollte ja hinlänglich bekannt sein.
Auch für diesen Quatsch stellt Spiegel Online verschwendete Bytes zur Verfügung.

Warum solche Idiotinnen meinen ihre Zeit für so etwas verschwenden zu müssen, kann vlt ein Artikel aus einem anderen Schundblatt erklären.

Herr Andre Lux im Pogoradio

hier

Guudes Ding

Die neueste Leidkultur ist echt klasse. Wahrscheinlich gefällt sie mir so gut weil einiges über Punk und Deutschland abgekotzt wird. Symbadisch!

He just did it again!

Ja doch. Ich sehe aber einen Unterschied zwischen diesen Begriffen. Ein „Judenfurz“ ist in keinem Kontext neutral. Im Sprachgebrauch vieler Menschen ist ein Mohrenkopf dagegen einfach nur eine Süßspeise, bei der man auch nicht entfernt an Menschen dunkler Hautfarbe denkt.

Mehr grüne Logik hier.

Wow!

Es ist unfassbar, sagen wir, schon fast beeindruckend mit welcher Idiotie Leute Artikel auf TüInfo schreiben (wobei das nichts neues oder verwunderliches sein sollte).

So wird aus dem Überkleben eines Davidsterns, das hier:

Es muss jedoch nicht unebdingt eine antisemitische Position dahinterstehen, die ein „judenfreies“ Palästina fordert. Möglich wäre auch ein rechtspopulistischer, deutschlandfixierter Hintergrund, der durch 100%ige Deutschlandfixierung die anderen Kolonialverbrechen Europas ausblendet und so nur den Opfer deutscher Verbrechen einen Nationalstaat zugesteht. Diese deutsch-chauvinistische Einstellung würde die Deutschen zur wichtigsten „Nation“ erheben, so dass die deutschen Verbrechen so stark ausstrahlen, dass die Kolonialisierung, Vertreibung und Ermordung von z.B. Arabern durch Briten und Franzosen dadurch verblasst. Nur die Opfer deutscher Verbrechen sollen demnach Entschädigung und ein Recht auf Selbstbestimmung erhalten.

Die dritte Möglichkeit diese Aufkleberaktion zu erklären liegt nahe an der Zweiten: Die Klebenden stehen dem Rechtspopulismus nahe und verbünden sich so mit der israelischen Rechtsextremen für die „europäische Zivilisation“ gegen die „östliche Barbarei“. Diese wohl gefährlichste rechte Strömung, der sich mittlerweile auch die ehemalig linke Zeitschrift Bahamas teilzugehörig fühlt, hetzt gern gegen Muslime und Araber*innen – sei es um Kriege im Nahen Osten oder Abschiebungen und Leitkultur hier zu legitimieren.
Diese Gruppen solidarisieren sich mit der israelischen Rechten und den religiösen Ultraorthodoxen, die an der Besatzung der Westbank und Gazas festhalten, um dort die verbliebenen Palästinenser*innen zu vertreiben und mithilfe Siedlungen das ganze Land nach der religiösen Vorsehung „jüdisch“ zu machen. Die Vertreibung wird u.a. dadurch forciert, dass palästinensische Dörfer Wasser und Strom abgeschnitten wird; auch Projekte der linken Hilfsorganisation medico international werden dort sabotiert.

(mehr…)

Oaken 18.04.2013

Nun …

…, als Teil einer völlig theorie-, geschichts- und politikverdrossenen, konterrevolutionären „Gruppe“, hätte ich doch gerne etwas Hilfe und Aufklärung vom großen Bruder.

Wie Du, RASH Stuttgart, in deinem neuesten Beitrag schreibst, wurdest Du, RASH Stuttgart, durch einen Artikel auf diesem Blog diffamiert.

Es liegt sicher an den oben aufgezählten Mankos, dass ich die Genossen bitten möchte der Welt aufzuzeigen, wo genau im Text eine Diffamierung aufkam? Denn auch nach intensivster Recherche, konnte ich nichts finden, dass der Definition von Diffamierung gerecht werden würde.

Auch wären wir dir, RASH Stuttgart, sehr dankbar, wenn du der Öffentlichkeit preisgeben würdest, wo diese „Gruppe“ völ­ki­sche[n] Ideo­lo­gie und Is­lam­pho­bie publiziert habe?
Sicherlich wieder eines unserer Mankos.

statt dass sie mal ir­gend­et­was kon­struk­ti­ves bei­zu­tra­gen hät­ten.

No comment … (mehr…)

Input: „Comics und Politik: Mit Sprechblasen zur besseren Welt?“

Comics werden in Deutschland traditionell gering geschätzt. Neuerdings werden in den Feuilletons der bürgerlichen Presse zwar die so genannten „Graphic Novels“ gewürdigt, aber alles übrige gilt generell als Kinder- und Jugendliteratur. Wer als Erwachsener in der Öffentlichkeit Comics liest, wird nicht selten mit mitleidigen Blicken bedacht. Dabei ist die Genre-Vielfalt bei Comics kaum geringer als bei Büchern. Dass sich Comics immerhin bei Jugendlichen einiger Beliebtheit erfreuen haben auch derart reaktionäre Gruppen wie NPD oder der Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz“ bemerkt und produzieren Sprechblasen-Kunst für ihre ganz eigenen Zwecke. Selbst die Nazi-Mördertruppe von der NSU adaptierte für ihren Bekenner-DVD die Comicfigur des Paulchen Panther. Comics mit linker und sozialkritischer Tendenz gibt es dagegen schon länger. Doch wie sieht es eigentlich im Comic-Mainstream aus? Welche Frauenbilder werden hier vermittelt? Gibt es Rassismus in normalen Comics? Werden queere Identitäten abgebildet? Welche Geschichtsbilder werden durch Comics vermittelt? Welche Chancen bieten Comics zur Vermittlung politischer Inhalte?

Der Referent, ein bekennender Comic-Liebhaber, nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch das Comic-Universum aus kritisch-politischer Perspektive.

Epplehaus, Tübingen
Donnerstag,14 .2.13 | Einlass: 19:00 Uhr | Eintritt: Frei

pcl?stina …?

Wohl als Reaktion zum Auftauchen von Solidarity (o als Davidstern) Stickern tauchten auch Sticker mit der (vermutlichen) Aufschrift Palestina.

Ist schon klar dass da ein Halbmond ein a und ein Christenkreuz das t bilden soll. Aber was genau soll das Ding an der Stelle an der das e stehen sollte sein?

Ist es ein Davidstern?

Oder eher ein Choasstern?

Auch wenn’s nur 6 Spitzen hat.
In soweit nicht unwichtig ob das kommende Palestina evtl. ja judenfrei sein soll?
Aber mal weiter im Text. Die wichtigere Frage ist eher: Ja und?

Klar, den Staat Palestina gründen (Gaza + Westjordanland), warum auch nicht mit Jerusalem als Hauptstadt und alle verrückten Spinner rein, egal ob christliche oder muslimische Fundis oder jüdische Siedler. Alle rein und kräftig Umrühren. Könnte dem daraus folgenden Israel, welches dann daneben existieren wird, nicht Schaden. Ein multireligiöser Staat wie er schon lange gewünscht wird.

Oder ist der Aufkleber gar nicht so gemeint? Israel + besetzte Gebiete als Palestina? Bischen Antizionismus?
Und welches Interesse am Schutz von Jüdinnen und Juden sollte dieser Staat haben?

Ja, wahrscheinlich war es eher so gemeint. Sonst wären die Solidarity Sticker nicht teilweise an-/abgerissen und die pcl?stina Sticker unversehrt.

Alle doof, außer der SU

You can‘t be serious!?

Aus dem Aufruf gegen den Naziaufmarsch in Pforzheim den auch die örtliche Aufbau unterstützt.

Flächenbombardements und imperialistischer Krieg

Zehn Wochen vor der Kapitulation des faschistischen Deutschlands fand der Bombenangriff der britischen „Royal Airforce“ auf Pforzheim statt. Ein Großteil der in der Stadt ansässigen Industrie war in Kleinbetrieben organisiert und in Wohngebiete integriert. Während des Krieges wurden dort hauptsächlich Zünder für Bomben und Granaten hergestellt. Straßen- und Schienenwege, die durch die Stadt führten, dienten damals auch dem Transport von Truppen und Rüstungsgütern. Durch das Bombardement mit Spreng- und Brandbomben wurde fast die gesamte Innenstadt zerstört, etwa 17.600 Menschen fielen diesem Angriff zum Opfer, darunter größtenteils ZivilistInnen. Größere Industrieanlagen außerhalb der Stadt blieben allerdings verschont.

Die Bombardierung Pforzheims war, ebenso wie die Bombardierung zahlreicher anderer deutscher Städte durch die „Royal Airforce“, Teil einer englischen Militärstrategie, die sich auf nächtliche Flächenbombardements auf Stadtzentren konzentrierte, anstatt gezielte Angriffe auf industrielle und militärische Infrastruktur zu forcieren. Die Betonung der angeblich „moralischen Schwächung der Bevölkerung“ (moral bombing) durch diese Kriegshandlungen kann keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage nach deren Hintergrund sein. Vielmehr muss auch in diesem Krieg nach den dahinterstehenden ökonomischen und geostrategischen Interessen der beteiligten Mächte gefragt werden – insbesondere wenn dabei eine sozialistische Kraft, wie die Sowjetunion, im Spiel ist, die der grundlegenden Ausrichung imperialistischer Staaten, wie Großbritannien oder den USA, fundamental entgegensteht. Das englische Interesse nach einer offensichtlichen aber ineffektiven Kriegsführung mit viel Zerstörung und wenig kriegsrelevanten Ergebnissen zur möglichst langen Aufreibung der Sowjetunion deutet dabei in eine ähnliche Richtung, wie die enorm verspätete Bildung einer zweiten Front durch die USA.

Das Vorgehen der Westalliierten im zweiten Weltkrieg ist weder als „moralische Heldentat“, noch als „boshafter Vernichtungsschlag“ zu verstehen. Es lässt sich ausschließlich im Rahmen einer Analyse des damaligen Interessengemenge aller beteiligten imperialistischen Staaten verstehen. Fest steht: Die Flächenbombardements im Kampf gegen das faschistische Deutschland, waren eine Reaktion auf den vom deutschen Kapital begonnenen Vernichtungskrieg, sind aber mitnichten ein Kriegsereignis, auf das wir uns heute als Linke und AntifaschistInnen positiv berufen können.

old skool.

Auffälligerweise benutzten immer öfter Gruppen das klassische Symbol der Antifaschistischen Aktion der 30er Jahre (bspw. das „Offene Treffen gegen Faschismus und Rassismus“ oder auch im neuesten Musikvideo von Wasted Youth ist es zu sehen).

Ob die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Antizionismus genauso verlaufen wird wie damals?
Diese Generation kann sich zumindest nicht darauf berufen dass es Auschwitz noch nicht gegeben hat.

gehetzt.

RASH Stuttgart …

… mal wieder total verkorkst!
Ein Bild mit Roten Khmer Kindersoldaten ziert das Titelbild der Facebook-Seite von RASH Stuttgart. Nicht der erste Fehlgriff im Umgang mit Bildmaterial auf ihrer Seite.
Rote Khmer

Beim letzten Out of Step Fest in Herrenberg, gab es dieses Bild nun auch als Aufkleber, welche dort auch fleißig verklebt wurden.
Dass sich solche Leute nicht viel mit Theorie auseinander zu setzen scheinen könnte den saloppen Umgang mit Bildern von Intellektuellen Mördern erklären.
So verwundert auch nicht dass Pol Pot und Stalin unter den „Gefällt mir“ Angaben zu finden sind. Aber auch solche Persönlichkeiten der kommunistischen Geschichte, welche eine Herrschaft der Roten Khmer sicher nicht überlebt hätten.

Anschließend an die Worte eines Genossen, sollte vlt auch gefragt werden, ob das Verwenden von Roten Khmer Bildern verrat am Vietcong ist?

Und da wir bereits bei Fehlgriffen in der Bilderwahl sind; bin ich der Erste und Einzige dem sich bei diesem Flyer gewisse Assoziationen aufdrängen?

Ich möchte an dieser Stelle den RASH Stgt Leuten diesbzgl. keinerlei Unterstellungen machen, aber die Ähnlichkeit zu diesem Nazipropagandabild ist doch beängstigend:

Dieses Bild wurde auch bereits von Burschenschaften (http://oesterreichischezustaende.files.wordpress.com/2010/05/melisch-arminia1.jpg) und ungarischen Neonazis übernommen (Bild auf die Schnelle nicht mehr gefunden).
Sollten die Genossen vlt nochmal überdenken!

Boar Leck …

… was geht denn gerade bei Danger! Danger! ab!?

BIERTSUNAMI

Ja, es ist nun offiziell! The Band formerly known as Freibier heißt jetzt Biertsunami.
Der Witz war geglückt, wir standen auf mind. einem Flyer mit dem Namen Freibier um den Menschen vorzugaukeln es gäbe dort Freibier.
Alle haben herzhaft gelacht.

Doch als uns dann bekannt wurde dass die Trotteltruppe von Freiwild ihre eigene Biermarke mit dem Namen Freibier hat war das den meisten doch zuviel.

Und nun stehen wir hier, am Beginn des neuen Jahres, mit neuem Namen und sind in Zukunft auch unter der Mailadresse biertsunami[at]arcor.de zu erreichen!