Archiv der Kategorie 'Kolumnen'

Mit dir würde ich auf eine einsame Insel ziehen…


(mehr…)

Teil einer Jugendbewegung

„Das war die neue Split von „Waldeinsamkeit“ mit „AllThatYouAreIsPain“
Aus Respekt vor der Musik fadet Martin, der heute mischt, die Platte langsam aus. Von der Bühne herunter hört man das Geräusch der Nebelmaschine. Die Stimmung ist weihevoll und fast schon elektrisch aufgeladen, als die fünf Bandmitglieder die Bühne betreten und sich ihre Instrumente greifen. Sacht gleiten die Nebelschwaden über den Boden, die ersten Akkorde erklingen und der markerschütternde Schrei des Sängers bringt den Raum zum Beben; das Licht wechselt vom sterilen, kalten Weiß nach Rot und die WallOfSound überrollt mich förmlich. (mehr…)

Deep Shit

Nein, wirklich, braucht doch niemand. Bzw. doch, eigentlich schon. Ist ganz schön, wenn man die Bude putzt, irgendeine Geräuschkulisse zu haben, zu der man rhythmisch den Besen schwingen kann. (mehr…)

Bibleman rettet die Welt

(mehr…)

Video der Woche

(mehr…)

Der Narzisst und seine „Follower“

Eigentlich hatte ich mal vor einen Artikel zu schreiben, der ungefähr so betitelt gewesen wäre: „Lustige Szenetypen“…
Angefangen hätte diese Serie wohl mit dem „Kontrollfreak“. Es hätte wirklich eine ganz unterhaltsame, selbstironische Geschichte werden können,
eine Geschichte, geprägt von Selbtszweifeln, Ängsten und totaler Erschöpfung. Ich denke, der erste Satz wäre gewesen: (mehr…)

Mit Henry Miller ist der Tag im Arsch

(mehr…)

Du musst das doch auch mal rauslassen…

(mehr…)

„Mr Robot“ – Ein Lehrstück in Sachen verkürzter Kapitalismuskritik

(mehr…)

„It’s a fast way to die, sitting and watching life go by“


Nein, das ist kein Punk, hör also am Besten gar nicht hin, mach dir nicht die Mühe, dafür ist in deinem Kopf kein Platz… (mehr…)

Das Best of Langweilig

Aus dem insgesamt doch ziemlich langweiligen kleinen Büchlein „Der politische Witz“ von Milo Dor und Reinhard Federmann möchte ich für die Welt und mich selbst die wenigen Witze festhalten, die mir zumindest ein geringes Schmunzeln entlockt haben. Die „Witze“ sind nach Ländern sortiert und chronologisch geordnet. Das aus manchen Ländern mal mehr oder weniger jüdische Witze festgehalten wurden, machte das Buch auch keines Wegs besser.
Dann eben wieder zurück mit dir in den Umsonstladen!
Viel Spaß.

Spanien:

Aufschrift an der Wand einer Gefängniszelle in Madrid:
„Die Mutter unseres Caudillo Francisco Franco war eine ehrenwerte Dame. Nur er ist ein Hurensohn.“

USA:

Die amerikanische Kriegserklärung gegen Ungarn, die vom Kongreß beschlossen worden ist, wird vom Senat bestätigt. Ein Senator aus Kentucky ruft Außenminister Hull an, um sich zu informieren:
„Ungarn – was ist das eigentlich für ein Land?“
„Ein kleines Königreich in Europa – ungefähr acht Millionen Einwohner.“
Aha. Und wer ist der König?“
„Den gibt’s nicht.“
„So? Wer regiert dann dort?“
„Ein Admiral.“
„Ah, ich verstehe! Die ungarische Flotte ist uns gefährlich!“
„Ungarn hat überhaupt keine Flotte. Es liegt in Mitteleuropa. Weit und breit kein Meer.“
„Wozu haben wir Ungarn dann den Krieg erklärt?“
„Weil es zusammen mit Deutschland gegen Rußland kämpft, und mit Rußland sind wir verbündet.“
„Endlich geht mir ein Licht auf! Ungarn will von den Russen Land, damit es ans Meer grenzt und der Admiral zu einer Flotte kommt!“
„Nein. Land will es nicht von Rußland, sondern von Rumänien.“
„Verstehe ich Sie richtig? Ungarn kämpft gegen Rußland und Rumänien zugleich?“
„Nein. Mit Rumänien ist es verbündet.“

Sowjetunion:

Um das „Volkseigentum“ vor Diebstahl durch die Arbeiter zu schützen, steht vor jedem russischen Fabriktor ein Wächter. Einem der Wächter fällt Iwan auf, der mit einem Schubkarren, auf dem ein Sack liegt, passieren will.
„Was hast du in dem Sack, Iwan?“
„Sägespäne. Der Aufseher hat mir erlaubt, sie zu Hause zu verheizen.“
Der Wächter glaubt Iwan kein Wort.
„Ausleeren!“ kommandiert er.
Der Sack wird ausgeleert. Er enthält tatsächlich Sägespäne. Am nächsten Tag wiederholt sich die Szene.
„Diesmal legst du mich nicht herein“, sagt der Wächter. „Ausleeren!“
Iwan leert den Sack aus. Nichts als Sägespäne. Der Wächter muß ihn passieren lassen. Am dritten, vierten, fünften Tag immer dasselbe.
Am siebten Tag verliert der Wächter die Geduld.
„Hör zu, Iwan“, sagt er. „Ich weiß, daß du etwas stiehlst. Ich werde dich aber nicht mehr kontrollieren. Du kannst ungehindert weiterstehlen. Sag mir bitte nur eins: Was stiehlst du?“
„Schubkarren!“

Kennedy, Macmillan und Chruschtschow rasen über eine amerikanische Schnellstraße. Hinter ihnen ein Wagen, der mit Gangstern besetzt ist. Sie schießen mit Maschinenpistolen. Der Abstand wird immer kleiner. Als sie nur mehr ein paar Meter entfernt sind, zieht Kennedy hastig sein Scheckbuch aus der Tasche und kritzelt hin: „Eine Million Dollar!“ Er reißt den Scheck ab und wirft ihn aus dem Wagen.
Die Gangster halten und nehmen sich den Scheck. Offenbar macht ihnen die Summe aber keinen Eindruck, denn sie nehmen die Verfolgung wieder auf, kommen noch näher als vorher und zerschießen die Reifen.
Macmillan reißt sein Scheckbuch heraus und kritzelt hin: „Eine Million Pfund!“
Die Gangster halten kurz, nehmen den Scheck an sich und jagen den drei Politikern weiter nach. Sie kommen immer näher und zerschießen den Benzintank.
Chruschtschow zieht ein Stück Klosettpapier aus der Tasche, kritzelt mit dem Bleibstift ein paar Worte darauf und wirft das Papier aus dem Wagen.
Die Gangster nehmen das Papier an sich, springen ins Auto zurück, wenden mit quietschenden Reifen und rasen in einer Staubwolke davon.
Kennedy und Macmillan atmen erleichtert auf.
„Wieviel hast du ihnen gegeben?“ fragen sie Chruschtschow.
„Nichts.“
„Wieso? Was hast du auf den Zettel geschrieben?“
„Ich habe geschrieben: Dieser Weg führt zum Sozialismus!“

Ungarn:

Ein ungarischer Arbeiter äußert im Gespräch:
„Rakosi ist ein Idiot!“
Er wird verhaftet und vor Gericht gestellt. Das Urteil lautet:
„Drei Wochen Gefängnis wegen Ehrenbeleidigung und fünfzehn Jahre Zuchthaus wegen Verrats von Staatsgeheimnissen.“

An DER Scheiße gesunden?

(mehr…)

hätte, könnte, Würde

(mehr…)

Ich will zu Weihnachten kein Geld, keinen Weltfrieden, ich wünsche mir nur…

Ein Gastbeitrag bei Cpt. Schmock

Der professionelle Soundchecker ist fertig mit seinem „1, 2, Czech Republic“-Gefasel, das Licht geht langsam in die Dämmerung über und der zumindest immer noch auf Tonträger dröhnende Lemmi wird mitten im Lied seiner Stimme beraubt. Um mich herum wird die Menschenmenge zunehmend hibbeliger und hie- und da sind auch schon die ersten, noch etwas schüchternen, von Aufregung zeugenden, Laute zu vernehmen. Die Stimmung lädt sich sukzessiv immer weiter auf, bis sie sich mit den ersten Bewegungen auf der Bühne in einem Schwall aus Schreien, Kreischen, Gezappel, Hüpfen und Zahnbelag entlädt. Hier begeistern sich die Leute noch so richtig für ein Konzert! Doch so freudenschwanger und voller Erregung die Luft auch ist, einfangen lassen kann ich mich von der Atmosphäre irgendwie nicht. Wenn ich zur Seite schaue, fühle ich mich alt. Nicht nur so ein bisschen „oh nein, schon wieder ein Jahr rum“-Alt, sondern so ein richtig beschissenes „sowas hab ich früher auch gemacht“-Alt. Ich bin zum zweiten Mal in meinem Leben auf einem Pop-Konzert gelandet. Und ich kann noch nicht mal zu meiner Verteidigung sagen „zufällig“. (mehr…)

Relaxan

(mehr…)

Mein Bruder ist ein Punker

Für die Coverband „Schlachtrufe LVB“ bereitete ich neulich den Song „Mein Bruder ist ein Popper von Artless vor.
(mehr…)

Mit dem Wattestäbchen die Zeit totgeschlagen

(mehr…)

Antifaschistische Nachrichten aus Tü und Umgebung

(mehr…)

Eigentlich gar nicht mal so wichtig

(mehr…)

Ein sicherer Hafen

Durchzechte Nächte bis in die Morgenstunden schreien nach einer Möglichkeit für gemeinschaftliche Nahrungsaufnahme. Sowie der Möglichkeit einfach weiter zu trinken. Doch selbst in der Super-Duper-Alles-Geil-Stadt Leipzig ist das an einem Sonntag morgen um 8 Uhr nicht so einfach, bedenkt man, dass es hier bereits schwer genug ist Nachts einen schäbigen Döner zu bekommen. Auch das Konzept „Späti“ wird allzu wörtlich genommen und bietet seine Dienste eben auch nur bis spät in die Nacht an. Hier divergieren die Zeitvorstellungen zwischen Käufer und Verkäufer manchmal leider stark.
Eine Tanke bietet nur selten das Ambiente um einen schönen Abend gebührend ausklingen zu lassen. Zudem sind Raucher dort nicht gern gesehen und die Preise würden mehr Service wünschen lassen. (mehr…)